Bild: iStock.com/fergregory

Vom Bild das laufen lernte

Bild: iStock.com/fergregory

Jeder kennt sie und aus unserer Gesellschaft sind sie nicht mehr weg zu denken. Sie bewegen uns und faszinieren uns. Die Rede ist von Filmen. Wer kennt sie nicht? Harry Potter, ES, Titanic, Schneewittchen, Bambi und noch Millionen mehr. Doch wie sind eigentlich die Filme entstanden?

Das alles ist noch gar nicht mal so lange her. Vor 124 Jahren erschien der erste Film in den Kinos. Er zeigte einen Zug, der in einen Bahnhof einfuhr und dauerte nicht mal eine Minute. Die Schaffer waren die Gebrüdern Lumiere. Ihr fragt euch sicherlich, warum man sich einen Zug im Kino anschauen sollte. Es ist doch ziemlich langweilig, im Vergleich zu heute. Doch damals war es Revolution. Manche Leute rannten aus dem Kino, weil sie Angst hatten, dass der Zug aus der Leinwand rollt. Die erste bewegte Aneinanderreihung von Bildern faszinierte alle. Schnell wurde klar, dass man weitere dieser Art produzieren musste. Und wie das so mit beliebten Dingen ist, sie entwickeln sich immer weiter. So entstand 1877 der erste Tonfilm. Man versuchte zum ersten Mal das sonst von Livemusik begleitete Kunstwerk in schwarz- weiß mit einem Grammophon zu synchronisieren. Auch das war beliebt beim Publikum. So kam es, dass die Filme immer länger und besser wurden. 1896 entstand dann der erste Farbfilm. Das veränderte die Geschichte des Filmes stark. Es war anstrengend, jedes Bild einzeln anzumalen. 1905 wurde deshalb der Schablonendruck eingeführt, welcher die Arbeit um einiges verbesserte. Nur sieben Jahre später entwickelte Rudolph Fischer das erste brauchbare Dreifarbenverfahren. Der Film machte immer mehr Veränderungen durch. Von bewegten Bildern zu zusammengefügten Videosequenzen. Vom Kurzfilm, der maximal 2 Minuten ging, zum Blockbuster, welcher sich über mehrere Stunden zieht. Die benötigte Filmcrew wurde immer umfangreicher und die Storys veränderten sich stark. Früher beschäftigte sich der Film mit politischen oder geschichtlichen Ereignissen und heute gibt es die verschiedensten Arten. Thriller, Liebesromanze, Actionfilm, Dokumentationen und vieles mehr schmücken heute die Leinwände der Kinos. Heutzutage beschäftigen sich die meisten Filme mit unseren Gefühlen und den Gedanken der Drehbuchautoren. In den modernen Filmen träumen wir von unbekannten Welten oder lassen uns erschrecken von psychopatischen Mördern aus Horrorfilmen. Fest steht, dass die Geschichte des Filmes längst noch kein Ende gefunden hat. Tag für Tag entwickelt sie sich weiter. Wir haben bereits 3D Filme, wo uns die Gegenstände oder sogar Personen entgegenfliegen oder 4D Kinos, in denen wir auch mal nass werden, wenn es im Film regnet. Wer weiß schon, was als nächstes kommt? Aber ich bin mir sicher, dass Filme noch für lange Zeit Menschen verzaubern werden.

Jane Austen (Pseudonym)

Zurück